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Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Niederbayern ist nun ein "60er"

Geburtstag MBMit Pauken und Trompeten begann der Festakt zu Ehren des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern, der am Freitag, 8.12., seinen 60. Geburtstag feierlich in der Bibliothek des Hans-Leinberger-Gymnasiums beging. Die Bläsergruppe hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Jubilar Anselm Räde ein Ständchen darzubringen, und so wurden die vielen Ehrengäste mit „Happy Birthday“ und „Hoch soll er leben“ begrüßt.

 

 

Schulleiter Peter Renoth eröffnete die Feier mit einer humorvollen und zugleich nachdenklich stimmenden Rede. Er richtete zu Beginn den Blick auf das Datum des Geburtstags, denn am 8.12. wird Mariae Empfängnis feiert, ein bis heute in Österreich existierender Feiertag, der erstmals im 12. Jahrhundert in England durch Bischof Anselm von Canterbury, dem Namenspatron Rädes,  eingeführt wurde.  

„Sie sind ein Mann von Zielstrebigkeit, von klarem Verstand und hohen analytischen Fähigkeiten“, so Renoth. Der Schulleiter des HLG sprach Räde seinen besonderen Dank für seinen Einsatz für das Gymnasium aus, der stets eine wunderbare Balance in seiner Eigenschaft als Ministerialbeauftragter finde und in offenen Gesprächen sowie entgegengebrachtem Vertrauen eine stützende Basis darstelle. Der Ministerialbeauftragte, der dem Hans-Leinberger-Gymnasium vorsteht, richte immer ein besonderes Augenmerk auf „seine“ Schule. Besonders hob Renoth auch die Rücksichtnahme des Ministerialbeauftragten im Zuge der Generalsanierung des HLG hervor, da Räde zu Gunsten von Klassenzimmern auf Räume für die MB-Dienststelle verzichtet habe. Zuletzt pries Renoth den Humor des bekennenden FC-Bayern-Fans, was eine weitere Säule ihrer gewinnbringenden Zusammenarbeit sei.

Auch Landrat Peter Dreier richtete die Grußworte der Stadt und des Landkreises an den Jubilar, der mit seinen Glückwünschen die Wertschätzung  von Seiten der Kommunalpolitik überbrachte. Dabei lobte er nicht nur den Elan und das Engagement Rädes für die Region Landshut, sondern hob auch hervor, dass der Ministerialbeauftragte stets ein Ansprechpartner und Ratgeber für die Vertreter der Stadt Landshut und des Landkreises sei.

Der Vorsitzende des Personalrats des HLG Martin Braun schloss sich den Gratulanten mit folgendem Zitat an: „Geburtstage sind wie Sterne, manche leuchten besonders hell.“ Mit besonderen Glückwünschen zum „Sternengeburstag“ des Ministerialbeauftragten dankte er für die stets offene Zusammenarbeit und wünschte Räde viele schöne und leuchtende Stunden im kommenden Lebensjahrzehnt. Zugleich gab er ihm eine Empfehlung Franz Kafkas mit auf den Weg: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird niemals alt werden.“

Das Geburtstagskind selbst dankte den Gratulanten, nicht ohne kurz auf seinen bisherigen Lebensweg zu blicken und seine Verbundenheit zum HLG unter Beweis zu stellen: Bis zum Jahr 1998 war Räde Mitarbeiter im Direktorat des Gymnasiums bevor er die Schulleitung am Gymnasium Waldkraiburg übernahm. Die Abiturienten dieses Jahrgangs widmeten ihm sogar die Titelseite der damaligen Abiturzeitung und hätten Vermutungen darüber angestellt, ob er nicht dereinst als Ministerialbeauftragter an das HLG zurückkommen würde. Diese Prophezeiung habe sich im Jahr 2013, nachdem Räde noch Erfahrungen als Schulleiter am Gymnasium Mühldorf gesammelt hatte, erfüllt. Seitdem hat er die Position des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern inne, die er gerne und mit Elan, das Schulleben zu prägen, ausfülle. Mit einem Dank an Schulleiter Peter Renoth und an die Mitarbeiter der MB-Dienststelle eröffnete der Jubilar den Reigen der Gratulanten, die in ihrer Funktion als Schulleiter oder Vertreter von Politik und Wirtschaft eigens zum 60. Geburtstag des Ministerialbeauftragten angereist waren.